Resident Evil 4

Juli 31st, 2009

Die Tochter des US-Präsidenten wurde entführt und nach Europa verschleppt. Leon, ausgebildet um die Familie des Präsidenten zu schützen, soll sie ausfindig machen und sie zurückbringen.

Geheimdienstberichten zu Folge, wurde die Tochter in einen abgelegenen Ort gebracht und wird dort festgehalten. In diesem Ort wurden außerdem Zombies gesichtet.

Dies ist die Hintergrundgeschichte von Resident Evil 4 für iPhone/iPod touch. Der Spieler übernimmt dabei die Rolle des Leon und muss in insgesamt 12 Missionen versuchen, die Tochter des US-Präsidenten zu retten.

Wie bei solchen Spielen üblich wird Leon mit Hilfe eines Steuerkreuzes am linken Bildschirmrand gesteuert. Auf der rechten Seite befinden sich drei Buttons: Einer um das Messer zu ziehen, einer für die Pistole und einer um die jeweilige Waffe wieder einzustecken und weiterlaufen zu können, denn Leon kann leider nicht im Laufen schießen. Wenn nötig erscheinen auf dieser Seite außerdem zusätzliche Buttons, um beispielsweise Leitern aufzustellen, Türen zu öffnen oder Gegenstände aufzuheben. Die Entwickler haben sich auch die Schüttelfunktion der Geräte zu Nutze gemacht: Schüttelt man sein iPhone/iPod touch, so lädt Leon Munition nach.

Die Steuerung des Spiels ist insgesamt einfach und unkompliziert und das Nachladen durch das Schütteln wirklich praktisch. Allerdings reagiert Leon bei gezogener Waffe etwas behäbig.

Auch an der grafischen Umsetzung gibt es nicht wirklich etwas zu beanstanden, etwas mehr Farbe hier und da wäre vielleicht nicht schlecht gewesen. Mit 12 Missionen ist das Spiel außerdem ein wenig kurz geraten. Mit solchen Spielen vertraute Spieler dürften nicht viel länger als zwei Stunden benötigen, um es durchzuspielen.

Größter Kritikpunkt ist die fehlende Speicherfunktion und auch der Schwierigkeitsgrad lässt sich nicht verstellen.

Resident Evil 4 ist im Großen und Ganzen aber ein gutes und solides Rollenspiel, welches wirklich Spaß macht und die 12 Missionen nicht langweilig werden lässt.

Hero of Sparta

Juli 23rd, 2009

Ein einzelner Spartiat gegen eine Unzahl von Feinden. Das ist Hero of Sparta. Das Spiel erinnert in Grafik und Handhabung sehr an Assassin’s Creed, dass ebenfalls von Gameloft stammt. Auch hier wird die Spielfigur durch ein virtuelles Steuerkreuz am linken Bildschirmrand bewegt. Ein kleiner goldener Pfeil zeigt zudem an, wo sich der Spieler hinzubewegen hat. Am rechten Bildschirmrand befinden sich die Aktionsbuttons fürs Kämpfen und es werden – wenn nötig – weitere eingeblendet, z. B. ein Button um zu springen. Im Laufe der acht Level können fünf weitere Waffen freigeschaltet und erweitert werden, so kann der Held nicht nur mit Schwert und Streitaxt umgehen, sondern auch mit dem Bogen.

Im Gegensatz zu Assassin’s Creed ist bei Hero of Sparta weniger Geschicklichkeit bei Sprüngen u. ä. gefordert, sondern vor allem Spaß am Kämpfen. Ein besonderes Feature ist der „Fokusangriff“. Kann er bei einem Gegner angewendet werden, erscheint am linken Rand ein blaues Symbol. Tippt man darauf, vollführt die Spielfigur spezielle Angriffe, die vor allem große Monster schnell ausschalten. Wer also ein kampfbetontes Rollenspiel sucht, wird bei Hero of Sparta fündig.

Hero of Sparta stellt drei Schwierigkeitsgrade zur Auswahl, wobei der der dritte Grad erst freigegeben wird, wenn das Spiel mit einem der beiden niedrigeren komplett durchgespielt wurde. Dies kann wie bei Assassin’s Creed mehrere Stunden dauern, nur ist Hero of Sparta nicht ganz so abwechslungsreich. An der grafischen Umsetzung gibt es allerdings nicht viel zu mäkeln.

Knights Onrush

Juli 23rd, 2009

Knights Onrush ist ein typisches Defense Game und erinnert an Star Defense oder Stick Wars. Die Aufgabe des Spielers ist es, seine Burg gegen Scharen von Feinden zu verteidigen. Das sind in erster Linie Ritter, aber auch Zauberer, Meuchelmörder und Katapulte sind dabei.

Um sich den feindlichen Einheiten zu entledigen genügt es, mit dem Finger über den Bildschirm zu streichen und sie hochzuschleudern. Manche Gegner haben allerdings auch besondere Fähigkeiten. So müssen berittene Einheiten oft zweimal davon geschleudert werden, da sie nach dem ersten Mal häufig wieder aufstehen. Meuchelmörder beispielsweise sind kurz sichtbar, wenn sie das Spielfeld betreten, werden dann unsichtbar und tauchen erst wieder auf, wenn sie vor dem Burgtor stehen. Für jeden getöteten Feind gibt es Gold. Mit diesem Gold können Erweiterungen für die Burg gekauft werden, z. B. stärkere Tore, Kanonen, Feuerbälle oder Felsbrocken, die auf die Feinde geschleudert werden.

Knights Onrush bietet drei verschiedene Spielarten: Eine Kampagne mit 12 Level, eine Endlos-Belagerung und einen Typ namens „Madness“, bei dem der Spieler besonders schnelle Finger benötigt. Die neun besten High-Scores der letzten beiden Spielmodi werden gespeichert und können auch ins Internet gestellt werden.

Fazit: Knights Onrush ein gutes Defense Game mit drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden und einer lustigen, ja fast niedlichen Grafik. Es vermag einen zwar nicht stundenlang zu unterhalten, aber bietet aber viel kurzweiligen Spielspaß.

Assassin’s Creed Altair’s Chronicles versetzt den Spieler ins Heilige Land zur Zeit des dritten Kreuzzuges. Der Assassine Altair wurde von seinem Orden entsandt um den „Kelch“ – ein derart machtvoller Gegenstand, dass er den Kreuzzug beenden könnte – von den Templern zu stehlen, ehe diese ihn weiterverkaufen.

Die Jagd nach dem „Kelch“ findet in einer dreidimensionalen Welt statt, die ein wahrer Augenschmaus ist. Die Steuerung ist denkbar einfach: Am linken Bildschirmrand befindet sich ein Steuerkreuz, mit dessen Hilfe man Altair in jede Richtung bewegen kann. Am rechten Bildschirmrand befinden sich kleine Buttons fürs Springen, verschiedene Schwerthiebe und andere Aktionen, die allerdings nur dann eingeblendet werden, wenn sie wirklich gebraucht werden. Damit bleibt alles wunderbar übersichtlich. Um nicht die Orientierung zu verlieren zeigt ein kleiner grüner Pfeil stets an wo es langgeht und regelmäßige Speicherpunkte verhindern, dass Frust aufkommt, wenn man kurz vor Ende eines Levels doch einmal das Zeitliche segnen sollte. Das kann durchaus schneller geschehen als man denkt, denn die Templer machen Altair das Leben nicht gerade leicht. Von den Fallen ganz zu schweigen. Aber man hat Altair jederzeit bestens unter Kontrolle. Außerdem kann man ihn im Laufe des Spiels mit besseren und stärkeren Waffen ausrüsten.
Aber man verbringt die Zeit nicht nur mit Kämpfen und ähnlichem; ab und an muss man sich u.a. auch als Taschendieb bewähren.

Insgesamt besteht Assassin’s Creed aus 28 mitunter recht anspruchsvollen Level, sodass man mehrere Stunden benötigt, um es durchzuspielen. Je nachdem welchen der drei Schwierigkeitsgrade man wählt. Damit zählt es mit zu den umfangreichsten Spielen, die es für das iPhone bzw. dem iPod touch gibt. Doch dank der wirklich sehr gelungen Grafik, Steuerung und den schnellen, actionreichen Kämpfen wird es auf gar keinen Fall langweilig.

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