Assassin’s Creed Altair’s Chronicles versetzt den Spieler ins Heilige Land zur Zeit des dritten Kreuzzuges. Der Assassine Altair wurde von seinem Orden entsandt um den „Kelch“ – ein derart machtvoller Gegenstand, dass er den Kreuzzug beenden könnte – von den Templern zu stehlen, ehe diese ihn weiterverkaufen.

Die Jagd nach dem „Kelch“ findet in einer dreidimensionalen Welt statt, die ein wahrer Augenschmaus ist. Die Steuerung ist denkbar einfach: Am linken Bildschirmrand befindet sich ein Steuerkreuz, mit dessen Hilfe man Altair in jede Richtung bewegen kann. Am rechten Bildschirmrand befinden sich kleine Buttons fürs Springen, verschiedene Schwerthiebe und andere Aktionen, die allerdings nur dann eingeblendet werden, wenn sie wirklich gebraucht werden. Damit bleibt alles wunderbar übersichtlich. Um nicht die Orientierung zu verlieren zeigt ein kleiner grüner Pfeil stets an wo es langgeht und regelmäßige Speicherpunkte verhindern, dass Frust aufkommt, wenn man kurz vor Ende eines Levels doch einmal das Zeitliche segnen sollte. Das kann durchaus schneller geschehen als man denkt, denn die Templer machen Altair das Leben nicht gerade leicht. Von den Fallen ganz zu schweigen. Aber man hat Altair jederzeit bestens unter Kontrolle. Außerdem kann man ihn im Laufe des Spiels mit besseren und stärkeren Waffen ausrüsten.
Aber man verbringt die Zeit nicht nur mit Kämpfen und ähnlichem; ab und an muss man sich u.a. auch als Taschendieb bewähren.

Insgesamt besteht Assassin’s Creed aus 28 mitunter recht anspruchsvollen Level, sodass man mehrere Stunden benötigt, um es durchzuspielen. Je nachdem welchen der drei Schwierigkeitsgrade man wählt. Damit zählt es mit zu den umfangreichsten Spielen, die es für das iPhone bzw. dem iPod touch gibt. Doch dank der wirklich sehr gelungen Grafik, Steuerung und den schnellen, actionreichen Kämpfen wird es auf gar keinen Fall langweilig.