In Flock Away ist man Herr über einen Schwarm von neun Vögeln.

Die fliegen in der berühmten V-Formation über den Bildschirm; jeder einen roten Energiebalken über dem Kopf.

Der Vogel an der Spitze verliert am schnellsten Energie. Die Vögel weiter hinten verlieren gar keine Energie, im Gegenteil dort füllt sie sich wieder auf. Der Spieler hat nun die Aufgabe die vorderen Vögel mit den hinteren auszutauschen, bevor deren Energiereserven aufgebraucht sind und die Formation Stück für Stück zerfällt.

Um das zu verhindern, wird der Vogel, der ausgetauscht werden soll, mit einem Finger angetippt. Nun wird ein weiterer Vogel ausgewählt, dessen Energiebalken möglichst voll ist, und angetippt. Schon tauschen die beiden Vögel die Plätze und die Energiereserven des zuerst ausgewählten Vogels steigen wieder.

Um die Schwierigkeit zu steigern, begegnet die Formation ab und an kleinen Fallen in Form von Seifenblasen, denen man ausweichen sollte. Kommt ein Vogel mit einer solchen Blase in Berührung sinkt seine Energie, oder er wird sofort getötet. Besonders hinderlich ist eine Blase, die eine Wolke verursacht, der man nicht ausweichen kann. So lang sich die Vögel in der Wolke befinden, sieht man ihre Energiebalken nicht. Dadurch können schnell auch mehrere Vögel verloren gehen, wenn eine solche Wolke in einem ungünstigen Zeitpunkt auftritt.

Als Ausgleich gibt es aber auch “gute” Blasen. Kommt ein Vogel mit solch einer in Berührung, steigt beispielsweise seine Energie oder der Punktestand.

Mit der Zeit nimmt außerdem die Geschwindigkeit zu, mit der die Energie der Vögel verloren geht.

Fazit: Flock Away ist ein kleines, lustiges Spiel, das aber durchaus etwas Überlegungen erfordert, wenn entschieden werden muss, an welche Stelle welcher Vogel muss und ob es sich lohnt, einen Vogel aus der Formation ausscheren zu lassen um eine “gute” Blase zu sammeln.  Die Grafik ist niedlich und passt zum Spiel, ist aber keine Meisterleistung. Das der Schwierigkeitsgrad nicht verstellt werden kann ist schade.Außerdem speichert das Spiel leider den Spielstand nicht ab. Man muss jedes Mal von vorn anfangen.

Trotzdem ein guter Zeitvertreib für Zwischendurch.