Lion Pride

August 31st, 2009

In Lion Pride kontrolliert der Spieler ein Löwenrudel und muss dafür Sorge tragen, dass seine Löwen nicht faulenzen, sondern jagen um sich zu ernähren.

Die Handhabung erinnert dabei stark an iPhone/iPod touch-Spiele wie Flight Control oder Harbor Master.

Man tippt  einen Löwen an und zieht den Finger dann langsam über den Bildschirm zu einem Beutetier. Befindet sich der Löwe in der Nähe der Beute, zieht man noch einmal den Finger vom Löwen zum Beutetier; diesmal allerdings schneller. Der Löwe wechselt daraufhin in den Sprint, fällt das Tier an und erlegt es, was wiederum die Nahrungsanzeige in der linken unteren Bildschirmecke steigen lässt. Bewegung, aber auch Nichtstun braucht die Nahrung nach und nach wieder auf. Besonders das Sprinten ist kraftraubend für die Löwen, deshalb sollte es nicht zur Überbrückung von langen Strecken eingesetzt werden.

Vorsicht ist auch bei der Wahl der Beutetiere angesagt. Nicht jedes lässt sich nur durch einen Löwen erlegen. Zebras und Wasserbüffel müssen durch zwei bzw. drei Löwen erlegt werden, sonst können sie sich nach einer Weile befreien und flüchten.

Hilfreich kann es außerdem sein, die Beutetiere mit dem Finger anzutippen. Das verlangsamt sie und macht die Arbeit für die Löwen einfacher.

Lion Pride besteht aus acht Leveln, in denen der Spieler langsam an Spiel herangeführt wird.

Außerdem steht ein Survival Mode zur Verfügung, in dem es relativ schnell zur Sache geht und der nach Beendigung der acht Level für die meisten Spieler wohl das Kernstück von Lion Pride darstellen dürfte.

Leider lässt sich der Schwierigkeitsgrad nicht ändern und auch die Grafik ist sehr einfach gestaltet, erfüllt aber ihren Zweck sehr gut.

Wer also ein einfaches, aber sehr unterhaltsames Spiel sucht, um sich kurz die Zeit zu vertreiben, ist mit Lion Pride wirklich gut bedient.

Crazy Machines

August 10th, 2009

Crazy Machines ist ein Denk- und Knobelspiel, in dem die Aufgaben eines an Einstein erinnernden Professors gelöst werden müssen.

Die Aufgaben laufen immer nach dem selben Muster ab: Der Professor hat bereits einige Bauteile, die für den Versuch nötig sind, montiert, z. B. eine Kerze. Außerdem gibt er bekannt, was bei dem Experiment genau ablaufen soll: Beispielsweise muss ein Basketball in einen Korb befördert werden.

Nun liegt es am Spieler, das zu erfüllen. Dazu stehen ihm bestimme Materialien zur Verfügung, wie wie etwa eine kleine Dampfturbine, eine kleines Windrad und ein Antriebsband. Man montiert nun also die Dampfturbine über der Kerze, das Windrad so hinter dem Ball, dass er in den Korb gelangen kann und verbindet Turbine und Rad mit dem Antriebsband. Die Kerze erhitzt nun die Dampfturbine, diese erzeugt Energie, welche über das Band auf das Windrand übertragen wird. Dieses beginnt nun ebenfalls sich zu bewegen und bläst den Basketball in den Korb.

Wie genau die Aufgaben gelöst werden, ist nicht vorgeschrieben. Nur das Ergebnis muss stimmen. Am Ende jeder Aufgabe kann man sich die Musterlösung des Professors anzeigen lassen. Braucht man weniger Bauteile, als zur Verfügung stehen, gibt’s Extrapunkte.

Crazy Machines besteht aus insgesamt 50 Level, jedes anspruchsvoller und komplexer als das vorhergehende. So gibt es in einigen Level Bereiche, in denen kein Bauteil montiert werden kann, obwohl sie gerade dort wunderbar passen würden.

Die Grafik von Crazy Machines ist zwar kein großer Wurf, passt aber zum Spiel. Der Fortschritt wird automatisch abgespeichert und es stehen drei Benutzerkonten zur Verfügung, so dass z. B. auch Freunde spielen können, ohne dass der eigene Spielstand verändert wird.

Die Steuerung und Menüs sind einfach, selbsterklärend und übersichtlich gestaltet.

Wer ein gutes Spiel zum Knobeln sucht, kommt an Crazy Machines einfach nicht vorbei. Trotz dass sich die Aufgaben ähneln, wird es nicht wirklich langweilig, da die Aufgaben immer komplexer werden und mit der Zeit wirklich Ideenreichtum und verrückte Maschinen gefragt sind, um sie zu lösen. Zudem trägt auch die einfache Handhabung zum Spielspaß bei und mit 50 Level hat Crazy Machines genau die richtige „Länge“.

Racer

Juli 24th, 2009

Racer ist ein kleines Geschicklichkeitsspiel , bei dem der Spieler sein Auto auf einer sechsspurigen Straße durch den Verkehr dirigieren muss.

Dazu wird das Fahrzeug mit einem Finger dauerhaft berührt und dann nach links oder rechts gezogen. In der linken oberen Ecke wird die zurückgelegte Distanz und das aktuelle Level angezeigt. Auf der anderen Seite befindet sich die Anzeige für die erreichten Punkte und die Anzahl der Leben. Alle 2000 Punkte erhält der Spieler ein zusätzliches Leben. Allerdings nimmt auch die Verkehrsdichte weiter zu. Außerdem bewegen sich die einzelnen Autos mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Das Auto steht in sechs verschiedenen Farben zur Verfügung und es stehen zwei Schwierigkeitsgrade zur Wahl. Wird Racer mitten im Spiel beendet, so wird der Spielstand abgespeichert.

Insgesamt gesehen ist Racer ein Geschicklichkeitsspiel, dass bereits bei niedrigen Schwierigkeitsgrad einiges an Reaktionsvermögen abverlangt. Die Grafik ist schlicht, aber durchaus nett anzusehen. Für stundenlange Unterhaltung ist Racer sicher nicht geeignet und auch nicht gedacht, aber für „Zwischendurch“ unterhält es einwandfrei.

iPhone / iPod touch Spielenews